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Wir bieten diese intensive Auseinandersetzung mit Yoga für Menschen an, denen aus ihrer persönlichen Yoga-Erfahrung Interesse erwachsen ist, diese zu vertiefen und sie mit anderen im Unterrichten von Yoga zu teilen.
Diese Ausbildung befähigt dazu:
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Yoga kompetent in Gruppen zu unterrichten. Sie erarbeitet das nötige methodische und persönliche Rüstzeug, dabei individuelle Unterschiede der TeilnehmerInnen auf die größtmögliche Weise zu berücksichtigen (viniyoga).
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im vorhandenen Arbeitsbereich der TeilnehmerInnen Yoga zur Verbesserung der Arbeitsergebnisse einzusetzen (zum Beispiel in therapeutischer Arbeit, sozialer Arbeit, im Erziehungsbereich).
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damit zu beginnen, im Einzelunterricht gesunden und kranken Menschen auf individuell passende Weise Yoga zu vermitteln und sie zu begleiten
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Die in dieser Ausbildung vermittelten Inhalte geben ein Verständnis von Yoga wieder, das die gesamte Arbeit des Berliner Yoga Zentrums, BYZ, leitet und sich im Unterricht aller seiner YogalehrerInnen widerspiegelt:
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Dass jeder Mensch besonders ist und dass deshalb Yogalehrende den Menschen, die sie unterrichten, nur dann gerecht werden, wenn sie die Unterschiede in deren Bedürfnissen, Möglichkeiten, ihrem kulturellen oder religiösen Hintergrund, ihrer körperlichen und mentalen Befindlichkeit respektieren. Diesen Ansatz haben alte Texten mit dem Begriff viniyoga beschrieben. Yogalehrende lernen in unserer Ausbildung, dieses Verständnis in Praxis umzusetzen.
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Dass das Yogasystem, entstanden vor 2000 Jahren, in den Kontext des heutigen Lebens hinein immer neu übersetzt und gestaltet werden muss.
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Dass ohne Offenheit für Fragen, ohne eine Auseinandersetzung mit den Konzepten, die eine Praxis begründen, ohne ein Ernstnehmen individueller Unterschiede in unseren Erfahrungen im Üben es unmöglich ist, selbständig zu werden auf der Suche nach dem eigenen Weg. Letzteres ist Ziel jeder Praxis im Yoga.
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Unsere Ausbildung erfordert viel eigenes Erarbeiten, kritisches Denken und Engagement von Seiten der TeilnehmerInnen. Sie ist sehr praktisch angelegt; die traditionellen Yogatexte finden in diesem Zusammenhang ihren Platz.
Darüber hinaus erlaubt die Ausbildung allen, die dies wünschen, eine Anbindung an eine große Tradition des Yoga, die heute mit den Namen Desikachar und Krishnamacharya verbunden wird.
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Die Ausbildung ist berufsbegleitend. Sie setzt sich zusammen aus:
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jährlich fünf Wochenendkursen (Freitagabend bis Sonntagnachmittag) in Berlin und
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vier Intensivwochen, eine pro Jahr, die entweder in Berlin oder in einem Seminarhaus in der Umgebung Berlins stattfinden.
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Zwischen den einzelnen Seminarterminen werden die dort bearbeiteten Themen von den TeilnehmerInnen in Kleingruppenarbeit weiter verfolgt.
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Daneben gehören zur Ausbildung Ausarbeitungen zu den jeweils aktuellen Themenbereichen. Sie werden von Unterrichtstermin zu Unterrichtstermin als Hausaufgaben gegeben.
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Des Weiteren ist eine regelmäßige individuelle häusliche Übungspraxis Teil der Ausbildung. Sie dient der persönlichen Weiterentwicklung und der Erfahrung der Wirksamkeit des Yogaübens. Sie wird in mindestens fünf Einzel-Unterrichtsstunden pro Jahr entworfen, angeleitet und begleitet durch die MitarbeiterInnen des Ausbildungsteams.
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Im Laufe des zweiten Ausbildungsjahres beginnen die TeilnehmerInnen, außerhalb der Ausbildungsseminare selbstständig Yoga in kleinen Gruppen zu unterrichten. Dieser Unterricht wird im Rahmen der Ausbildung und in einem kostenfreien Angebot außerhalb der Ausbildungsseminare supervisioniert.
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Das vierte Ausbildungsjahr ist geprägt von der Einführung in das individuelle Unterrichten; dazu gehört die Vertiefung der Themen Krankheitslehre und therapeutische Aspekte von Yoga.
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Die Gesamtzahl der Ausbildungseinheiten (45 Minuten) beträgt 2420 und gliedert sich auf in:
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720 Unterrichtseinheiten Präsenzunterricht sowie |
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1700 Unterrichtseinheiten angeleitete selbständige Unterrichtsarbeit |
Die Unterrichtsmethodik folgt dem pädagogischen Konzept des teilnehmerorinentierten interaktiven Unterrichts.
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Die Ausbildung befasst sich unter anderem schwerpunktmäßig mit folgenden Inhalten:
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Konzepte und Praxis von: âsana (Körperübungen), prânâyâma (Atemtechniken), mudrâ (spezielle Haltungen und Atemübungen)
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sinnvoller Aufbau von Yogapraxis; Unterrichtsgestaltung zu verschiedenen Zwecken
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Pädagogik des Unterrichts für Gruppen und Individuen
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Umsetzung dieser Kenntnisse in praktischen Übungen
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Erlernen von Beobachtung individueller Körperstrukturen und Umsetzung der Erkenntnisse in Praxis- und Übungsvarianten
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Individualisierung von Yogapraxis für den Gruppen- und Einzelunterricht
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Yoga Sûtra des Patañjali: der Leitfaden zum Verständnis von Yoga
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Meditation und Meditationstechniken
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Medizinische Grundlagen (Anatomie, Physiologie), Krankheitslehre, Grundlagen wichtiger psychotherapeutischer Verfahren)
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Texte: die Traditionen des Yoga
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Supervision des Unterrichtens
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Berufsorientierung
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Die Leitung der Ausbildung haben Dr. med. Imogen Dalmann, Ärztin, und Martin Soder, Arzt, seit 1983 als Yogalehrende tätig und seit 1991 als Referenten in vielen Aus- und Weiterbildungen.
Seit 1996 bieten sie Ausbildungen im Berliner Yoga Zentrum (BYZ) an. 2004 haben sie das „Kompetenznetz Yoga“ ins Leben gerufen, einen Zusammenschluss von sieben Ausbildungsschulen in Deutschland, der Schweiz und Österreich, die regelmäßig gemeinsam an Ausbildungsinhalten und –pädagogik arbeiten. Sie leiten das BYZ und sind Gründungsmitglieder des gemeinnützigen „Verein Yoga und Gesundheit e.V.“
Daneben haben sie den Viveka-Verlag gegründet, der die Fachzeitschrift „VIVEKA – Hefte für Yoga“ sowie andere Publikationen zu Yoga veröffentlicht.
Seit 1987 liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit in der therapeutischen Anwendung von Yoga im Einzelunterricht.
Der Unterricht wird von den beiden LeiterInnen in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsteam des BYZ gegeben. Die LehrerInnen des BYZ tragen auch die persönliche Einzelbegleitung der AusbildungsteilnehmerInnen mit.
Zum Team der Ausbildung 2013 gehören neben Martin Soder und Dr. Imogen Dalmann: Heike Petersen, Stefanie Hörig und Tanja Groth. |
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